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OSEF Aktuell 2026

  • 14.04.2026

    31. Löbauer Maschinenhaustage - Das Eisenbahnfest für die ganze Familie im Herzen der Oberlausitz

    Rund um das älteste erhaltene Lokomotivmaschinenhaus in Sachsen laden wir Sie ein zu den traditionellen Löbauer Maschinenhaustagen. Auf dem Gelände um den Lokschuppen aus dem Jahr 1859 erleben Sie die Geschichte der Eisenbahn in der Oberlausitz. Wir zeigen unsere umfangreiche Sammlung historischer Lokomotiven, Wagen und Bahndienstfahrzeuge. Mehrmals täglich erleben Sie unsere einzigartige Sammlung fahrfähiger Lokomotiven während der Fahrzeugparaden auf der Anschlussbahn in Aktion. Es erwarten Sie zudem interessante Themenausstellungen, darunter eine Fahrkartendruckerei und einen der letzten erhaltenen intakten K-Zug-Wagen der Deutschen Reichsbahn in Sachsen. Die große Lokhalle des Maschinenhauses funktionieren wir um zum Festsaal. Auf der Bühne erleben Sie ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. weiterlesen

  • 19.03.2026

    Es tut sich was an unserem Schlafwagenprototyp aus dem Waggonbau Görlitz!

    Zuletzt mussten wir im vergangenen Jahr leider mehrfach Vandalismusschäden an dem historisch besonders wertvollen Einzelstück hinnehmen und darüber berichten.

    Zur Erinnerung: Nach wie vor unbekannte Täter hatten mehrere Fenster zerschlagen und herausgerissen, Türklinken abgebrochen, und sich so unerlaubt Zutritt zum Wagen verschafft. Anschließend entleerten die Vandalen einen der Pulverfeuerlöscher im Fahrzeug und verteilten das Löschmittel großflächig im Seitengang und den Abteilen. Dadurch wurden nicht nur alle Oberflächen mit einem feinen Film des weißen Pulvers überzogen, sondern auch der größte Teil der spezialangefertigten historischen Matratzen unbrauchbar. Die Matratzen mussten wir leider im Sperrmüll entsorgen.

    Um das Löschmittel zu entfernen waren mehrere aufwendige Arbeitsschritte notwendig. Auf Anraten von Fachleuten der Feuerwehr haben wir zunächst damit begonnen so viel wie möglich des Pulvers trocken mit dem Staubsauger zu entfernen. Anschließend wurden alle Flächen intensiv mit Wasser gereinigt. Leider sind trotz allem noch Reste des Löschmittel im Wagen zu finden, da das feinkörnige Pulver in jede Ritze gekrochen ist, sodass weitere Reinigungsarbeiten notwendig sind.

    Bei der Begutachtung der vorhandenen Korrosion konnten wir glücklicherweise feststellen, dass diese nur oberflächlich und an ungeschützten bzw. beschädigten Stellen zu finden ist, während die Substanz des Wagens keine strukturellen Schäden aufweist. An den beschädigten Eingangstüren wurden erste Reparaturen vorgenommen. Die demolierten Türklinken wurden ersetzt und eine der Türen wurde einer kleineren Rostschutzsanierung unterzogen, sodass demnächst eine neue Scheibe eingebaut werden kann, um das zerstörte Original zu ersetzen.

    Auch das für die Entstehungszeit des Wagens besonders innovative technische Innenleben des Wagens haben wir geprüft. Entgegen unseren ersten Befürchtungen haben sich die verbauten Komponenten als außerordentlich robust erwiesen, sodass auch nach etlichen Jahren des Stillstandes die wesentlichen Bestandteile des Bordnetzes funktionstüchtig sind. Die Wageninnenbeleuchtung ist einsatzfähig.

    Als neuralgische Punkte haben sich die Fenster des Wagens herausgestellt. Die Fenster entsprechen nicht den in der Serienfertigung verbauten Modellen. Sie sind undicht und damit rostanfällig, da Feuchtigkeit in den Wagenkasten gelangen kann. Darüber hinaus ist ein großer Teil der Scheiben durch den Vandalismus zerstört, sodass alle 26 Fenster komplett ausgetauscht werden müssen.

    Ganz offensichtlich ist: Der Lack ist ab! Für einen langfristigen Erhalt müssen alle Karosserieflächen sandgestrahlt werden, um anschließend eine Neulackierung des Wagens durchführen zu können. Nur durch einen effektiven Schutz der Substanz vor eindringender Nässe, können Rostschäden verhindert werden.

    Zusammenfassend bleibt die Erkenntnis, dass der Fall nicht hoffnungslos, aber arbeitsaufwendig und kostenintensiv ist. Wir möchten jedoch nach Beendigung der über 175-jährigen Waggonbautradition am Standort Görlitz ein Zeitzeugnis der jüngeren Produktgeschichte erhalten und freuen uns über Ihre Unterstützung.

  • 23.02.2026

    Ostsächsische Eisenbahnfreunde wählen neuen Vereinsvorstand

    Der am 21. Februar neu gewählte Vorstand des OSEF e. V.:
vorn v. r. n. l.: Maximilian Schöne (Vorsitzender), Danny Lehmann (Kassenwart) und Manuel Drechsel;
hinten v. r. n. l.: Uwe Jachmann, Dr. Kay Weißflog (Schriftführer), Ralph Gruner (stellv. Vorsitzender) und Andreas Knoblauch.

    Am vergangenen Samstag wurde auf der Mitgliedervollversammlung der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde e. V. in Löbau ein neuer Vereinsvorstand gewählt. Neuer Vereinsvorsitzender ist Maximilian Schöne. Schon als Kind wurde er Mitglied in der Jugendgruppe der Eisenbahnfreunde und machte später sein Hobby zum Beruf. Mittlerweile steht der 29-jährige regelmäßig selbst am Regler der vereinseigenen Dampflokomotive 52 8141. Der bisherige Vorsitzende Alfred Simm beendete nach 36 Jahren an der Spitze des Vereins seine Vorstandstätigkeit und kandidierte nicht erneut.

    "Ich werde in diesem Jahr 72 Jahre alt und habe so den Verein mein halbes Leben lang geleitet. In dieser Zeit haben wir gemeinsam eine umfangreiche Fahrzeugsammlung zusammengetragen, das historische Löbauer Maschinenhaus erworben und für die Nachwelt gesichert aber auch so manche schwierige Herausforderung meistern müssen", fasst Alfred Simm seine langes Engagement im Verein zusammen. "Es ist an der Zeit die Geschicke des Vereins in die verantwortungsvollen Hände der jüngeren Generation zu legen", so Simm weiter.

    Ralph Gruner wurde als Stellvertretender Vereinsvorsitzender in seinem Amt bestätigt, ebenso Danny Lehmann als Kassenwart und Dr. Kay Weißflog als Schriftführer. Neu gewählt wurden Manuel Drechsel, Uwe Jachmann und Andreas Knoblauch.

    "Ich danke den nun ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Philipp Beckel und Andreas Schöne, sowie unserem bisherigen Vorsitzenden Alfred Simm von Herzen für ihr langjähriges und umfangreiches Engagement für den Verein." würdigt Maximilian Schöne, neu gewählter Vereinsvorsitzender, die Tätigkeit der ehemaligen Vorstände. "Auch wenn wir auf eine hervorragende Arbeit zurückblicken können, werden wir in den kommenden Jahren einige Herausforderungen zu bewältigen haben, um unsere Gebäude, Anlagen und Fahrzeuge fit für die Zukunft zu machen", so Schöne weiter.

    Das Löbauer Maschinenhaus von 1859 beheimatet die umfangreiche Fahrzeugsammlung der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde

    Die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde haben derzeit rund 160 Mitglieder aus der unmittelbaren Region und dem ganzen Bundesgebiet. Der Verein betreibt und erhält mit dem Löbauer Maschinenhaus von 1859 den ältesten in Sachsen erhaltenen Lokschuppen sowie den Modellbahnhof im ehemaligen Löbauer Güterschuppen. Die Fahrzeugsammlung des Vereins umfasst neben unzähligen Personen- und Güterwagen mehr als 10 historische Lokomotiven aus der Zeit der Deutschen Reichsbahn, darunter mehrere betriebsfähige Dieselloks und eine Dampflok mit Zulassung für den Verkehr auf dem öffentlichen Eisenbahnnetz. Der Erhalt der Betriebsfähigkeit von Lokomotiven und Reisezug ist allein mit Erlösen aus Eintritten und Ticketverkäufen für Sonderzufahrten nicht finanzierbar.

    "Der Erhalt unserer historischen Fahrzeuge und Anlagen bedarf weiterhin des Engagements unserer Mitglieder, aber auch des Wohlwollens unserer Partner in Gesellschaft und Politik. Nur mit dieser Unterstützung können wir die Geschichte der Eisenbahn in der Oberlausitz auch für kommende Generationen lebendig und erlebbar bewahren" fasst Schöne abschließend zusammen.

  • 02.02.2026

    Die Dampfzugzeitung Nr. 67 ist da - mit dem Sonderfahrtenprogramm für 2026!

    Unter Dampfzugzeitung Nr. 67 steht die aktuelle Dampfzugzeitung bereit. Freuen Sie sich auf das Jahresprogramm für 2026, eine Vorschau auf die 31. Löbauer Maschinenhaustage und einen Bericht über 55 Jahre Baureihe V100 in der Oberlausitz. Passend dazu gibt es einen (Ein)Blick in die Werkstatt zur HU unserer 112 331-4.

  • 07.04.2024

    Führungen im Maschinenhaus nur nach Anmeldung möglich

    Bei Interesse an Führungen durch das Maschinenhaus bitten wir um vorherige Anmeldung.