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Heinz Nenntwich / 17.07.2017

Die „Oppacher“ Anlage im Modellbahnhof Löbau

IV K mit traditionellem Zug auf der
IV K mit traditionellem Zug auf der "Oppacher" Anlage
"Oppacher" Anlage mit IV K und Umgebindehaus
Detail der
Detail der "Oppacher" Anlage

Die „Oppacher Anlage“, wie wir sie heute im Modellbahnhof betrachten können, ist hervorgegangen aus einem Projekt der Jugendgruppe des Vereins der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde e. V.

Im April 2013 hat die Jugendgruppe unter Leitung von Jürgen Vieluf sich bei der Stiftung Demokratischer Jugend des Landes Sachsen – für das Jugendprogramm „Zeitensprünge“ beworben. Unter dem Motto „Erfragen – Entdecken – Dokumentieren“ haben wir die Gestaltung der ehemaligen Schmalspurbahn Taubenheim – Dürrhennersdorf als Modellbahnanlage in Gartenbahnspur „G“ mit dem Bahnhof Oppach als Mittelpunkt ausgewählt.

Heimat ist cool. Mit diesem Gedanken traten die Jugendlichen mit Elan die Nachforschungen zur Geschichte der Schmalspurbahn an. Im ersten Abschnitt galt das besondere Interesse dem Bahnhof Oppach und dem ebenfalls noch existierenden Nebengebäude. Diese wurden vermessen, skizziert und fotografiert. Vor Ort wurden Zeitzeugen ausfindig gemacht und befragt.

Im November 2013 konnte die Jugendgruppe die ersten Ergebnisse ihrer Arbeit, wie das Modell des Bahnhofs Oppach, die Blechträgerbrücke über die Straße nach Beiersdorf und eine selbst angefertigte DVD zur Dokumentation der Arbeit der Jugendgruppe, im Landtag in Dresden dem Landtagspräsidenten, Herrn Rößler, präsentieren.

Seit 2014 erfolgt die weitere Gestaltung der Modellbahnanlage in Spur „G“ unter der Leitung des Modellbahnhofs Löbau. Die Beteiligten möchten in ihrer Freizeit, der ehemaligen Schmalspurbahn von Taubenheim nach Dürrhennersdorf als heimatgeschchtliche Anlage, ein bleibendes Denkmal setzen. Sie wollen die Geschichte des „Klimperch“ weiter erforschen, mit noch lebenden Zeitzeugen und Anwohnern ins Gespräch kommen, und damit ein markantes Stück Eisenbahngeschichte in der Oberlausitz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und sie so nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.