Sandstein, Straßenbahn und rauschender Bach – Von Löbau in das romantische Kirnitzschtal

Neumannmühle
Neumannmühle
Foto: Ralph Gruner (2015)
Kirnitzschtalbahn im Winter
Kirnitzschtalbahn im Winter
Foto: Ralph Gruner
In der Neumannmühle
In der Neumannmühle
Foto: Ralph Gruner (2015)

Das Kirnitzschtal in der Sächsischen Schweiz gehört zu den meist besuchten Destinationen dieser Region. Der namensgebende Bach, die Kirnitzsch, entspringt westlich des Dorfes Studánka (Schönborn) auf 490 m Höhe. Nach 14,9 km verlässt sie Tschechien und mündet nach über 45 km in Bad Schandau in die Elbe. Vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert wurde der Fluss für die Holzflößerei genutzt. Daher sind ab dem 16. Jahrhundert Pfade und Wege nachgewiesen. Die heutige Talstraße hat ihren Ursprung 1872-74. Zur Förderung des Fremdenverkehrs gab es 1870 erste Überlegungen zur Erschließung per Pferdebahn, denn nach Eröffnung der Dresden – Bodenbacher Eisenbahn 1851 und der Linie Bautzen – Schandau im Jahr 1877 entwickelte sich der Fremdenverkehr zusehends.

Die Kirnitzschtalbahn von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall wurde 1898 eröffnet. Ihre Geschichte war wechselvoll und mehrmals war sie von der Einstellung bedroht. Heute fahren modernisierte Gotha-Drei-Wagen-Züge im Halbstundentakt durch das Tal. Im Winterhalbjahr pendelt oftmals nur ein Triebwagen aller 70 Minuten. Die Kirnitzsch diente zahlreichen Mühlen als Antrieb. Weiterhin entwickelten sich Gastwirtschaften.

Steigen Sie ein in den Dampf-Sonderzug der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ab Löbau über Bautzen und Bischofswerda und erobern Sie das Kirnitzschtal zu einem Adventsausflug. In Bad Schandau angekommen, bringt in der Regel eine Fähre die Zugfahrgäste zur über einen Kilometer stromauf gelegenen Stadt Bad Schandau. Vom Elbufer sind noch mal 650 m bis zur am Kurpark gelegenen Abfahrtshaltestelle der Kirnitzschtalbahn zurück zu legen. Über 30 % des Jahresstrombedarfes deckt die Bahn über eine auf dem Depotdach installierte Photovoltaik – Anlage. Während eines Depot-Besuches erfahren Sie mehr über diese Technik.

Sie erfahren im Sonderzug die Bahnstrecke, besuchen den kleinen Advents- und Trödelmarkt am Lichtenhainer Wasserfall und besichtigen das Technische Denkmal Neumannmühle. An liebevoll restaurierten Objekten kann die Papierherstellung demonstriert werden. Hingucker ist das Ein-Blatt-Sägegatter Venezianischer Bauart, mindestens 400 Jahre alt und im Originalzustand erhalten.

Nach einem erlebnisreichen Tag treten Sie die Rückfahrt nach Ostsachsen an.

Preise

1. Klasse Speisewagen2. Klasse Sitzwagen
ErwachseneKinder (4-16 Jahre)ErwachseneKinder (4-16 Jahre)

  • Fahrt im Sonderzug mit Sitzplatzreservierung
  • Reiseleitung
  • Transfer vom Bahnhof zur Kirnitzschtalbahn
  • Depotführung
  • Fahrt mit der Kirnitzschtalbahn
  • Führung Technisches Denkmal Neumannmühle
  • Transfer zur Neumannmühle
75,-€55,-€60,-€40,-€

Eine Mitfahrt ist natürlich nur unter Einhaltung der am Reisetag geltenden COVID-19-Auflagen möglich und zulässig. Aktuell dürfen Bahnfahrten für touristische Zwecke nur unter Einhaltung der 3-G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) durchgeführt werden (§ 7 Abs. 1 Nr. 8 SächsCoronaSchVO). Personen, die diese Bedingungen nicht erfüllen, dürfen wir nicht teilnehmen lassen. Bitte prüfen Sie daher, ob alle Teilnehmer aus Ihrer Buchung diese Bedingungen erfüllen werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir kein Sonderrücktrittsrecht bei Nichteinhaltung gesetzlich vorgeschriebener Auflagen einräumen können. Wir behalten uns vor, die Fahrt abzusagen, wenn Auflagen die Wirtschaftlichkeit in Frage stellen. Die Covid-19-Verordnungen werden jeweils für einen Monat erlassen und geben uns, wie Ihnen, keine hinreichende Planungssicherheit. Dennoch bleiben wir optimistisch.

Mitgeltende Bedingungen

OSEF e.V.Maschinenhausstr. 2 02708 Löbau Sachsen